Effizienter Werkzeugbau durch moderne Simulationstechnologien

Eine kurze Durchlaufzeit bis zum fertigen Serienwerkzeug ist heutzutage einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Werkzeugbau und Prototypenbau. Deshalb nutzen wir konsequent moderne Softwarelösungen, um bereits in einer frühen Phase optimale Fertigungsprozesse zu definieren. Durch den gezielten Einsatz von Umformsimulationen können wir nicht nur Abläufe analysieren, sondern auch frühzeitig verbessern.

So wird beispielsweise die Rückfederung bereits im Vorfeld in die Werkzeugaktivteile integriert, wodurch nachträgliche Anpassungen deutlich reduziert werden. Dadurch lassen sich nicht nur Zeit, sondern auch Kosten einsparen, während gleichzeitig die Qualität der Bauteile steigt.

Präzise Fertigung und Montage im eigenen Werkzeugbau

Für die mechanische Bearbeitung werden sämtliche Einzelteile der Werkzeuge vollständig in unserer hauseigenen Fertigung hergestellt. Anschließend werden alle Komponenten sorgfältig für die Montage vorbereitet, sodass ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist.

Unsere erfahrenen Werkzeugbauer stimmen dabei alle Einzelteile exakt aufeinander ab und sorgen somit für eine präzise sowie langlebige Funktion der Werkzeuge. Danach werden die Werkzeuge auf unseren hauseigenen Erprobungspressen intensiv getestet und schrittweise optimiert.

Sobald alle Anforderungen erfüllt sind, erfolgt die abschließende Freigabe durch unsere Qualitätssicherung, bevor das fertige Werkzeug in die Serienfertigung übergeht.

 

Werkzeugmechaniker bei Erprobung eines Stanzwerkzeuges
Werkzeugbau mit Probierpressen
Folgeverbundwerkzeug Ansicht im aufgeklappten Zustand

Das Leistungsspektrum unseres Werkzeugbaus in der Übersicht

Folgeverbundwerkzeuge im modernen Werkzeugbau

Wenn große Stückzahlen erforderlich sind und gleichzeitig die Bauteilkosten möglichst gering gehalten werden sollen, ist ein Folgeverbundwerkzeug im Werkzeugbau die optimale Lösung. Denn gerade in der Serienfertigung ermöglicht diese Bauart nicht nur eine hohe Effizienz, sondern auch eine gleichbleibend hohe Qualität.

Komplexität und entscheidende Einflussfaktoren

Allerdings ist die Konstruktion von Folgeverbundwerkzeugen meist sehr komplex, da zahlreiche Faktoren berücksichtigt werden müssen. Dazu zählen unter anderem die exakte Positionierung des Blechstreifens, die mögliche Deformation des Blechabfalls sowie die präzise Lage des Bauteils in jeder einzelnen Station. Nur wenn all diese Aspekte optimal aufeinander abgestimmt sind, kann das gewünschte Ergebnis zuverlässig erzielt werden.

Funktionsweise eines Folgeverbundwerkzeugs

Ein Folgeverbundwerkzeug besteht aus mehreren Stationen, die entweder gleichzeitig oder nacheinander verschiedene Schneid- und Umformprozesse ausführen. Währenddessen wird der Blechstreifen kontinuierlich durch das Werkzeug geführt, sodass nach dem Durchlauf ein fertiges Bauteil entsteht.

Dabei wird der Blechstreifen in der Regel mithilfe von Positionierelementen exakt fixiert. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Stationen präzise zueinander arbeiten und das Bauteil exakt nach Vorgabe gefertigt wird. Abschließend sorgt ein Schneidstempel am Werkzeugende dafür, dass das fertige Bauteil sauber vom Abfall getrennt wird.

Vorteile von Folgeverbundwerkzeugen

Die größten Vorteile eines Folgeverbundwerkzeugs liegen vor allem in der hohen Produktivität sowie in der deutlichen Kostenreduktion bei großen Stückzahlen. Darüber hinaus ermöglicht diese Technologie eine stabile und reproduzierbare Fertigung, wodurch sie sich besonders für die industrielle Serienproduktion eignet.

 

Folgeverbundwerkzeug / Stanzwerkzeug
selbstgebautes Transferwerkzeug im aufgezogenem Zustand

Transferwerkzeuge im Werkzeugbau für komplexe Bauteile

Wenn große Blechteile mit besonders umfangreicher oder komplexer Form benötigt werden, ist ein Transferwerkzeug im Werkzeugbau häufig die bessere Wahl. Denn im Vergleich zu Folgeverbundwerkzeugen ermöglicht diese Bauweise eine deutlich flexiblere Fertigung, insbesondere bei anspruchsvollen Geometrien.

Aufbau und Funktionsweise von Transferwerkzeugen

Ein Transferwerkzeug besteht aus mehreren separaten Stationen, die entweder einzeln oder gemeinsam produzieren können. Im Gegensatz zum klassischen Blechstreifen arbeitet dieses Verfahren jedoch mit einzelnen Platinen. Diese werden mithilfe von Greifern sowie einer mit der Presse gekoppelten Transfereinrichtung von Station zu Station transportiert.

Dadurch wird nicht nur eine präzise Positionierung sichergestellt, sondern auch eine kontrollierte Bearbeitung in jeder einzelnen Fertigungsstufe ermöglicht.

Einsatzbereiche und Vorteile der Transfertechnik

Die Transferbauweise kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn Bauteile zu komplex sind, um sie in einem durchgehenden Blechstreifen zu realisieren. Gerade bei großflächigen oder stark umgeformten Teilen bietet dieses Verfahren entscheidende Vorteile, da die einzelnen Bearbeitungsschritte unabhängig voneinander optimiert werden können.

Somit eignet sich der Transferwerkzeugbau vor allem für anspruchsvolle Bauteile, bei denen sowohl Präzision als auch Flexibilität gefragt sind.

Feinschneidwerkzeuge für höchste Schnittqualität

Wenn Bauteile einen Glattschnittanteil von bis zu 100 % erfordern, ist es hingegen notwendig, ein Feinschneidwerkzeug im Werkzeugbau einzusetzen. Denn dieses Verfahren ermöglicht besonders saubere Schnittkanten sowie eine hohe Maßgenauigkeit.

Dadurch wird nicht nur die Qualität der Bauteile verbessert, sondern auch die Nachbearbeitung deutlich reduziert, was wiederum Zeit und Kosten spart.

Feinschneidwerkzeuge im Werkzeugbau für höchste Präzision

Im Gegensatz zum herkömmlichen Stanzen wird beim Einsatz eines Feinschneidwerkzeugs im Werkzeugbau der Ausschneidvorgang durch einen speziellen Werkzeugaufbau deutlich optimiert. Dabei kommen unter anderem eine Ringzacke sowie eine speziell ausgelegte Presse zum Einsatz, wodurch ein besonders präzises Schneidergebnis erzielt wird.

Optimierter Schneidprozess durch spezielle Werkzeugtechnik

Durch diese besondere Kombination wird der Schneidprozess nicht nur stabilisiert, sondern auch gezielt verbessert. Dadurch sind an den Schnittflächen der Feinstanzteile bis zu 100 % Glattschnittanteil möglich – und das selbst bei größeren Blechstärken.

Somit entsteht eine außergewöhnlich hohe Bauteilqualität, während gleichzeitig die Prozesssicherheit erhöht wird.

Weniger Nachbearbeitung und funktionale Bauteile

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass durch die hohe Schnittqualität deutlich weniger maschinelle Nacharbeiten erforderlich sind. Dadurch können die hergestellten Teile oftmals direkt als Funktionsteile eingesetzt werden, beispielsweise bei Verzahnungen oder Verriegelungen.

Folglich lassen sich nicht nur Zeit, sondern auch Produktionskosten nachhaltig reduzieren.

Anforderungen an Pressen beim Feinschneiden

Wie bereits erwähnt, erfordert das Feinschneiden im Vergleich zum konventionellen Schneiden eine spezielle dreifachwirkende Presse. Diese zeichnet sich insbesondere durch eine besonders hohe Führungsgenauigkeit des Stößels sowie durch einen sehr steifen Pressenrahmen aus.

Dadurch wird sichergestellt, dass der gesamte Schneidprozess unter konstant optimalen Bedingungen abläuft und gleichbleibend präzise Ergebnisse liefert.

Detailaufnahme eines Feinschneidwerkzeugs
Werkzeugsatz Detailansicht

Werkzeugsätze für mehrlagige Bauteile im Werkzeugbau

Wenn beispielsweise Abschirmbleche mit einer innenliegenden Dämmschicht gefertigt werden sollen, kommen spezielle Werkzeugsätze im Werkzeugbau für mehrlagige Bauteile zum Einsatz. Denn diese Bauweise ermöglicht nicht nur die Verarbeitung unterschiedlicher Materialien, sondern auch eine präzise Verbindung der einzelnen Schichten.

Aufbau und Komponenten der Werkzeugsätze

Solche Werkzeugsätze bestehen aus mehreren einzelnen Werkzeugen, die jeweils eine klar definierte Aufgabe übernehmen. Zum einen kommt ein Platinenschnittwerkzeug zum Einsatz, mit dem die Außenlagenplatinen präzise zugeschnitten werden. Zum anderen wird ein Bördelwerkzeug verwendet, um die Außenlagen mit der innenliegenden Dämmschicht sicher zu fügen.

Darüber hinaus wird häufig ein Umformwerkzeug, beispielsweise ein Transferwerkzeug, eingesetzt, um die Bauteile in ihre endgültige Form zu bringen. Somit greifen alle Werkzeuge ineinander und sorgen für einen reibungslosen Fertigungsablauf.

Präzision und Prozesssicherheit in der Fertigung

Alle eingesetzten Werkzeuge verfügen jeweils über eigene Führungs- und Positionierelemente, sodass eine exakte Weiterbearbeitung nach jedem einzelnen Fertigungsschritt gewährleistet ist. Dadurch wird nicht nur die Maßgenauigkeit sichergestellt, sondern auch eine gleichbleibend hohe Qualität erreicht.

Folglich entstehen selbst komplexe und mehrlagige Bauteile prozesssicher, effizient und mit hoher Präzision.

 

Schneid- und Lochwerkzeuge im Werkzeugbau

Wenn bei Bauteilen keine Umformung erforderlich ist, reicht im Werkzeugbau oftmals der Einsatz von Schneid- und Lochwerkzeugen aus. Denn in solchen Fällen kann das Bauteil besonders effizient im sogenannten Gesamtschnittverfahren gefertigt werden.

Gesamtschneidwerkzeuge für effiziente Fertigung

Beim Einsatz von Gesamtschneidwerkzeugen wird das Bauteil in nur einem einzigen Hub vollständig hergestellt. Dadurch lassen sich nicht nur kurze Taktzeiten realisieren, sondern auch eine wirtschaftliche Produktion sicherstellen.

Somit eignet sich dieses Verfahren insbesondere für einfache Geometrien sowie hohe Stückzahlen, bei denen Geschwindigkeit und Effizienz im Vordergrund stehen.

Aufteilung des Schneidprozesses bei hoher Schnittkraft

Wenn die erforderliche Schnittkraft jedoch zu hoch ist, kann der Schneidvorgang entsprechend angepasst werden. In diesem Fall wird der Prozess auf mehrere Stationen aufgeteilt, sodass die Belastung reduziert und die Werkzeugstandzeit erhöht wird.

Dadurch wird nicht nur die Prozesssicherheit verbessert, sondern auch eine gleichbleibend hohe Qualität der Bauteile gewährleistet.

Referenzbild von Prototypenteilen
Prototypenwerkzeug

Vorrichtungsbau sowie Hilfs- und Prototypenwerkzeuge im Werkzeugbau

Wenn es schnell und gleichzeitig wirtschaftlich umgesetzt werden soll, sind Vorrichtungen sowie Hilfs- und Prototypenwerkzeuge im Werkzeugbau die ideale Lösung. Denn gerade in frühen Entwicklungsphasen oder bei kurzfristigen Anforderungen ermöglichen diese Werkzeuge eine besonders flexible und effiziente Umsetzung.

Schnelle Umsetzung und flexible Fertigungsprozesse

Mithilfe von Vorrichtungen sowie Hilfs- und Prototypenwerkzeugen können sowohl einzelne Umformprozesse als auch Schneidvorgänge zügig realisiert werden. Dadurch lassen sich Bauteile nicht nur schnell herstellen, sondern auch kostengünstig testen und optimieren.

Insbesondere bei der Erprobung neuer Bauteile oder Fertigungsverfahren bieten diese Lösungen entscheidende Vorteile, da Anpassungen jederzeit kurzfristig vorgenommen werden können.

Praxisbeispiele und Referenzen

Darüber hinaus erhalten Sie in unserer Firmenpräsentation einen umfassenden Einblick in bereits realisierte Projekte. Dort finden Sie zahlreiche Beispiele für erfolgreich umgesetzte Vorrichtungen sowie Hilfs- und Prototypenwerkzeuge.

Somit gewinnen Sie nicht nur einen Eindruck von unserer Erfahrung, sondern auch von der Vielfalt unserer Lösungen im Werkzeugbau.

 

Falls Sie Fragen oder Wünsche haben, zögern Sie nicht uns anzusprechen. Schicken Sie uns einfach eine Mail, oder rufen Sie uns während unserer Geschäftszeiten unter 03722 6316-0 an. Wir freuen uns auf Sie. Hier gehts zur Kontaktseite.

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